Guasca, Cundinamarca

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Ca. 60 Kilometer von Bogota liegt das verschlafene Dörfchen Guasca. Komplettes Kontrastprogramm zu Bogota – kein Stress, kein Lärm, kein Stau. Es gibt außer Wanderungen im National Park Chingaza nicht viel zu tun, schon garnicht ohne Auto. Ländliche Idylle. Hier ein paar Eindrücke von Guasca im Department Cundimarca…

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die Landschaft

 

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kurz vor Guasca

 

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Oldtimer und „geparktes“ Pferd vor einer Bar

 

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Kirche von Guasca

 

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Tanzaufführung auf dem Dorfplatz

 

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Dorfplatz von Guasca

 

 

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junger Musiker bei der Aufführung

 

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Tänzerinnen

 

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tanzende Gäste

 

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Verkaufsstände

 

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frische Produkte

 

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Obleas, süße Kalorienbomben

 

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Dorfbrunnen

 

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nähe Dorfplatz

 

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Pferd vor der Bar geparkt 🙂

 

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idyllisch, oder?

 

Kolumbien überrascht einfach immer wieder wie vielfältig die Landschaften und die Kulturen innerhalb des Landes sind. Ein Besuch lohnt sich.

Palomino

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Wer an der kolumbianischen Karibikküste reist, sollte einen Stop im traumhaften Palomino einlegen. Die entspannte Atmosphäre ist einfach genial.

Ja, es ist eine Backpackerhochburg und zu gleich ist Palomino selbst ein Dorf, aber ich finde dort bekommt man noch ganz gut die Kurve zwischen Provinznest und Touristenmagnet.

Kein Wunder, dass Palomino so beliebt es. Es ist einfach mit dem Bus zu erreichen und bietet wunderschöne Strände. Günstige Hostels mit Doppelzimmern, Mehrbettzimmern und Hängematten liegen direkt am Meer, surfen ist möglich und ein weiteres Highlight ist Tubing – im nahe gelegenen Fluss in einem Reifen sitzen, links und rechts die Berge genießen und sich mit der angenehmen Strömung flussabwärts treiben lassen.

Go with the flow

Stress ist hier ein Fremdwort. Morgens baden gehen, gemütlich am Strand frühstücken, sonnenbaden, lesen, eventuell surfen, frischen Fisch und Kokusreis zum Mittagessen, eine Runde auf dem Fahrrad drehen, Beachvolleyball spielen, entspannen. Zum Sonnenuntergang in netter Runde was trinken, Musik hören, am Lagerfeuer sitzen, schlafen. Und wiederholen.

Hier ein paar Eindrücke:

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Der Weg vom Dorf zum Strand

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Typisch kolumbianisches Mittagessen – Reis, Linsen, Salat und Patacon (frittierte Kochbanane)

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Fahrradverleih

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hier werden Kaffee und frische Säfte verkauft

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einfach am Strand chillen

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den Tag ausklingen lassen

Von Santa Marta kommt man ganz einfach vom Markt mit dem Bus in ca. 90 Minuten für unter 10.000 COP (3 Euro) nach Palomino. Außerdem fahren vom Busterminal ständig Busse ab, die etwas schneller sind, da sie nicht ständig anhalten.

 

Minca

Santa Marta ist der perfekte Ausgangspunkt für fantastische Tagesausflüge bzw. Mehrtagestouren. Es bieten sich Fahrten zum Tayrona National Park an, die mehrtägige Lost City Wanderung zu indigenen Orten sowie Strand- und Tauchausflüge nach Taganga. Wer einfach mal eine Pause von Strand und Meer an der Küste braucht und sich nach Grün sehnt, dem kann ich die Umgebung rund um Minca empfehlen.

Nur ca. 15 Km von Santa Marta entfernt, taucht man in eine wunderschöne grüne Landschaft voller Berge, Hügel und Wäldern ein. Es ist meist ein Tick kühler bzw. bewölkter als in Santa Marta, was das Spazieren gehen erheblich vereinfacht.

Was gibt es zu tun?

Minca selbst ist ein Nest, gefühlt gibt es zwei Querstraßen. Da Minca als Ausflugsziel doch bei internationalen Backpackern immer beliebter wird, gibt es dort neben ein paar kolumbianischen Restaurants auch mittlerweile eine französische Bäckerei mit „richtigem“ Brot (Rarität in Kolumbien), zahlreiche Cafes wie zum Beispiel das Lazy Cat mit einer Terrasse hintenraus und Blick auf Bäume und einen Fluss, sowie auch einen Burger Laden und paar alternative Shops mit Kaffee aus der Region, selbstgemachten Marmeladen und Kunst.

Es bieten sich zwei einfache Wanderungen an. Es gibt auch längere Ganztagestouren z.B. zu Los Pinos, bei denen man allerdings extrem früh aufstehen muss, sonst erschlägt einen die Mittagshitze.

Ausflugstipp Nr. 1 Pozo Azul

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Zum einen kann man an der Hauptstraße entlang (fast kein Verkehr)  ca. 1 Stunde bergauf zum Pozo Azul laufen. Nach einer Abzweigung, die gut ausgeschildert ist, kommt man an dem „Teich“ an und kann sich im kalten Wasser abkühlen.

Für alle Lauffaulen – es gibt auch Mototaxis für ca. 6000 Pesos. Wer mehr Zeit hat, kann noch ein Stück weiter zur Finca Victoria laufen, dort werden täglich Kaffeetouren angeboten.

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Ausflugstipp Nr 2: Las Cascadas de Marinka (Marinka Wasserfälle)

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Wie auch zum Pozo Azul, dauert die Wanderung ca. 1 Stunde, es geht allerdings genau in die andere Richtung und auch zum Teil etwas bergauf. Belohnt wird man mit einem Bad in dem kühlen Wasserfall.  Einfach entspannend, das endlose Plättchern des Wassers und die zwitschernden Vögel zu höhen. Kein Lärm, kein Stress, Natur pur.

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Marinka Wasserfall

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Der Weg ins Dorf zurück

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schön schattiger Spaziergang

Übernachtungstipp

Wer übernachten möchte, dem kann ich beispielsweise das Hostel Casa Loma empfehlen. Angeboten werden Doppel- und Mehrbettzimmer bzw. Hütten sowie Hängematten. Das Hostel liegt ein Stück überhalb vom Dorf, total ruhig in der Natur gelegen und hat einfach den besten Ausblick über das Tal bis hin nach Santa Marta zu bieten.

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Mein Tag konnte nur gut werden, als ich morgens um 9 Uhr Yoga an der frischen Luft angeboten wurde und ich danach mein leckeres Müsli und Obstsalat mit Ausblick über Santa Marta aß.

Dort zum Sonnenuntergang mit Freunden sitzen und was trinken, fand ich auch weltklasse.Es gibt leider keine Gemeinschaftsküche, aber die angebotenen Mahlzeiten sind super lecker.

Einfach von Santa Marta in ca. 40 Minuten mit dem Kollektivo Bus für 8000 Kolumianische Peso (ca. 2,10 Euro) von der Station „Mercado“ zu erreichen. Sobald das Auto voll ist, wird losgefahren.

Bogotá

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Wer denkt, dass es in Kolumbien überall tropisch warm ist und das Wetter zu T-Shirt und Shorts einlädt, war noch nicht in Bogotá. Kolumbiens Hauptstadt liegt auf über 2600 Meter hoch in den Anden und als warm empfinde ich andere Temperaturen. Klar kommt auch mal die Sonne raus und es kann frühlingshaft warm werden, aber meist bewegen sich die Temperaturen zwischen 15 und 22 Grad. Dazu kommt noch regelmäßiger Regen. Willkommen in den Anden.

Ich hatte die ersten drei Tage erstmal mit der Höhe zu kämpfen. Hätte nie gedacht, dass mir das was ausmachen würde – aber schwer getäuscht. Müdigkeit und Energielosigkeit waren meine ständigen Begleiter die ersten Tage. Nix mit groß Wandern.

Bogota ist einfach riesig. Angeblich wohnen 9 Millionen Einwohner in der Hauptstadt Kolumbiens und täglich endlos Stau. Seit ein paar Jahren gibt es zwar das Bussystem „Transmillenio“, allerdings quetscht man sich zu Stoßzeiten auch nur da rein.

Bogotá ist modern, kosmopolitisch und faszinierend. Es gibt zig Sehenswürdigkeiten, Ausflüge in der Umgebung, Kunst und Kultur, Cafés, Restaurants, Shoppingmöglichkeiten und Nachtleben für alle Geschmäcker.

Da die Regierung und die Wirtschaft Kolumbiens in Bogotá sitzen, werden die Einwohner Bogotás meist als arbeitsam und modern angesehen. Anders als in vielen anderen kolumbianischen Städten gibt es eine riesige Kunst, Mode- und Musikszene – hier kann sich jeder anziehen wie er möchte und sich in seiner Subkultur austoben.

Falls du einige Tage in Bogotá verbringen möchtest, habe ich einige Vorschläge für dich:

Graffiti Tour

Zwei mal täglich geht die Graffiti Tour am „Parque de Los Periodistas“ los. Die Guides erzählen über die Graffiti Kultur Bogotás und erklären verständlich, welche berühmte Graffiti Künstler und Gruppen die Stadt hat und was die Graffitis und Tags bedeuteten – kunterbunt und keine Minute langweilig.

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Ausflug zum Berg Monserrate

Der Ausblick über Bogotá vom Monserrate ist einfach grandios – besonders an sonnigen Tagen hat man einen traumhaften Ausblick und bekommt ein Gefühl für die Größe der Stadt. Endlos Häuser -soweit das Auge reicht. Den Aussichtspunkt erreicht man mit einer Zahnradbahn oder Gondel.

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Ausblick über die Metropole

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Durch die Altstadt bummeln – Candelaria

Rummel einfach durch die Altstadt namens Candelaria – vorbei am Plaza de Bolivar und den Regierungsgebäuden bis zu kleineren Gässchen und bunten Häuschen.

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Plaza de Bolivar

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Straßen in der Altstadt Candelaria

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Gold Museum

Das Goldmuseum begeistert auf mehreren Stockwerken und erzählt die Geschichte des Goldrausches in Kolumbiens, die Bedeutung des Goldes für indigene Völker und zeigt atemberaubende, jahrhundertealte Arbeiten.

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 Viel Spass beim Erkunden….  Es gibt viel zu entdecken!