5 unvergessliche Highlights Tansanias – was du in Tansania gesehen haben musst

Tierreich. Vielseitig. Einzigartig

Mein Herz schlägt schneller, wenn ich Tiere in freier Wildbahn sehe. Ich bin automatisch glücklich.

Perfekte Voraussetzungen für meine Tansaniareise, denn das Land bietet den perfekten Mix aus einzigartigen Landschaften, Tieren und Kultur.

Meine persönlichen Highlights

1. Tarangire Nationalpark

Viele haben schon mal vom riesigen Serengeti Nationalpark gehört. Da die eindrucksvolle Gnu-Wanderung vom Serengeti nach Masaai Mara allerdings schon im August stattfindet und ich dafür zu spät war, habe ich mich für eine Safari im weniger bekannten Tarangire Nationalpark entschieden.

Tarangire ist so groß wie ganz Luxemburg und man bekommt das unverfälschte Busch-Feeling. Riesige Baobabbäume, an denen sich Elefanten reiben, Akazienwälder und endlos trockene Weiten. Der Tarangire Fluss, der sich mitten durch das Gebiet schlängelt, dient den Tieren als Wasserstelle.

Gnu und Büffelherden, Zebras, endlos viele Elefanten begleiteten mich den ganzen Tag.

Elefanten Tarangiere Tansania

Elefantenherde im Tarangire NP

Gnus Tarangire Nationalpark Tansania Baobab

Gnus und Giraffen nähe der Baobab Bäume

2. Ngorogoro Krater

HAMMER! Ich habe mich wie auf einem anderen Planeten gefühlt als ich vom Kraterrand zum ersten Mal in den Krater schaute. Absoluter Wow-Effekt und mit nichts zu vergleichen.

Da ich in der Trockenzeit da war, waren die Tiere leicht zu finden. Wir haben sogar eine weibliche Löwengruppe (ja, die Weibchen gehen jagen) beobachtet, wie sie anderen Tieren aufgelauert haben. Großartig! Weiteres Highlights war die Sichtung eines Nashorns in der Ferne. Mittagspause am Teich mit zig Nilpferden werde ich auch nie vergessen.

DSC_0401-001

Blick über den Krater

Gnus Zebra Ngorogoro Krater

Gnus und Zebras im Krater

Ngorogoro Krater Tansania

Löwin Ngorogoro Krater

3. Mount Kilimandscharo und Mount Meru

Tansania ist gesegnet mit Bergen. Kilimanscharo, der höchste Berg Afrikas, ist das außergewöhnlichste Wanderziel in Ostafrika. Allerdings sind gute Gesundheit und sportliche Vorbereitung sowie ein großer Geldbeutel Grundvoraussetzungen für die Besteigung.

Wer noch mehr Herausforderung sucht, kann sich auch am Mount Meru, dem vierthöchsten Berg Afrikas, versuchen.

Mount Meru ist von Arusha wunderbar zu sehen und von Moshi hat man eine herrliche Sicht auf den eindrucksvollen Kilimandscharo mit schneebedeckter Spitze.

Kilimandscharo

Mount Kilimandscharo in der Ferne

Mount Meru Tansania

Mount Meru hinter Wolken

4. Usambara-Berge

Geheimtipp!

Auf halber Strecke zwischen Moshi / Kilimanscharo und der Milionenmetropole Dar-Es-Salaam, liegen die wunderschönen Usambara-Berge. Lushoto ist Ausgangspunkt für Ein- oder Mehr-Tageswanderungen, alle ohne besondere Vorbereitung relativ leicht zu wandern.

Die Gegend ist von Landwirtschaft geprägt, jeder Fleck Erde wird bepflanzt mit Kartoffeln, Karotten, Bohnen etc. Des weiteren läuft man durch vielfältige Wälder, von tropischem Wald bis heimischen Kiefernwald alles dabei. Außerdem großartiger Einblick in das ländliche Leben des Volkes Sambaa. Nach der Anstrengung gibt es als Belohnung grandiose Aussichtspunkte über die Massai Steppe, die Pare Mountains bis nach Kenia an klaren Tagen.

P1070041

saftig grüne Felder

Usambara Berge Wanderung

Wanderung mit Guide John durch die Usambara Berge

Irente View Point Tansania Ausblick

Sonnenuntergang am Irente View Point

5. Sansibar

Sansibar ist teilautonomer Staat von Tansania.

Mit der Fähre kommt man in zwei Stunden von Dar-Es-Salaam zur Inselhauptstadt Stonetown, deren Altstadt UNESCO-Welterbe ist. Ich hatte so ein bisschen Kuba-Feeling: heruntergekommene alte Gebäude mit Charme, Sonne, Meer, freundliche, gelassene Menschen.

Traumstrände gibt es wie Sand am Meer (höhö 😉 ). Weißer Sand, türkisfarbenes Wasser, immer Sonnenschein und angenehme Temperaturen. Paradies wie für mich gemacht. Bilderbuchreif!!

Dau Sansibar Insel Paradies Jambiani

Traditionelles Dau in Jambiani

Jambiani Sansibar Insel Paradies Reef Beach

Traumhaftes Jambiani

sunset sonnenuntergang stonetown sansibar

Sonnenuntergang in Stonetown

Fazit: Traumhaftes Land!! Für das Festland von Tansania sollte man mindestens 2 Wochen einplanen. Es gibt unzählige Nationalparks, interessante Kulturen innerhalb einer Nation und eine wunderschöne Küste. Wer weiter in Süden oder Westen fahren möchte, muss viel mehr Zeit einrechnen. Für die Strände von Sansibar und Stonetown sollte man auch mindesten 5 Tage einrechnen.

Von Deutschland gibt es täglich Flüge nach Tansania, von Kenia kommt man einfach mit dem Bus über die Grenze und nach Sambia ganz gemütlich mit dem Zug.