Guasca, Cundinamarca

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Ca. 60 Kilometer von Bogota liegt das verschlafene Dörfchen Guasca. Komplettes Kontrastprogramm zu Bogota – kein Stress, kein Lärm, kein Stau. Es gibt außer Wanderungen im National Park Chingaza nicht viel zu tun, schon garnicht ohne Auto. Ländliche Idylle. Hier ein paar Eindrücke von Guasca im Department Cundimarca…

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die Landschaft

 

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kurz vor Guasca

 

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Oldtimer und „geparktes“ Pferd vor einer Bar

 

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Kirche von Guasca

 

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Tanzaufführung auf dem Dorfplatz

 

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Dorfplatz von Guasca

 

 

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junger Musiker bei der Aufführung

 

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Tänzerinnen

 

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tanzende Gäste

 

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Verkaufsstände

 

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frische Produkte

 

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Obleas, süße Kalorienbomben

 

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Dorfbrunnen

 

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nähe Dorfplatz

 

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Pferd vor der Bar geparkt 🙂

 

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idyllisch, oder?

 

Kolumbien überrascht einfach immer wieder wie vielfältig die Landschaften und die Kulturen innerhalb des Landes sind. Ein Besuch lohnt sich.

Bogotá

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Wer denkt, dass es in Kolumbien überall tropisch warm ist und das Wetter zu T-Shirt und Shorts einlädt, war noch nicht in Bogotá. Kolumbiens Hauptstadt liegt auf über 2600 Meter hoch in den Anden und als warm empfinde ich andere Temperaturen. Klar kommt auch mal die Sonne raus und es kann frühlingshaft warm werden, aber meist bewegen sich die Temperaturen zwischen 15 und 22 Grad. Dazu kommt noch regelmäßiger Regen. Willkommen in den Anden.

Ich hatte die ersten drei Tage erstmal mit der Höhe zu kämpfen. Hätte nie gedacht, dass mir das was ausmachen würde – aber schwer getäuscht. Müdigkeit und Energielosigkeit waren meine ständigen Begleiter die ersten Tage. Nix mit groß Wandern.

Bogota ist einfach riesig. Angeblich wohnen 9 Millionen Einwohner in der Hauptstadt Kolumbiens und täglich endlos Stau. Seit ein paar Jahren gibt es zwar das Bussystem „Transmillenio“, allerdings quetscht man sich zu Stoßzeiten auch nur da rein.

Bogotá ist modern, kosmopolitisch und faszinierend. Es gibt zig Sehenswürdigkeiten, Ausflüge in der Umgebung, Kunst und Kultur, Cafés, Restaurants, Shoppingmöglichkeiten und Nachtleben für alle Geschmäcker.

Da die Regierung und die Wirtschaft Kolumbiens in Bogotá sitzen, werden die Einwohner Bogotás meist als arbeitsam und modern angesehen. Anders als in vielen anderen kolumbianischen Städten gibt es eine riesige Kunst, Mode- und Musikszene – hier kann sich jeder anziehen wie er möchte und sich in seiner Subkultur austoben.

Falls du einige Tage in Bogotá verbringen möchtest, habe ich einige Vorschläge für dich:

Graffiti Tour

Zwei mal täglich geht die Graffiti Tour am „Parque de Los Periodistas“ los. Die Guides erzählen über die Graffiti Kultur Bogotás und erklären verständlich, welche berühmte Graffiti Künstler und Gruppen die Stadt hat und was die Graffitis und Tags bedeuteten – kunterbunt und keine Minute langweilig.

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Ausflug zum Berg Monserrate

Der Ausblick über Bogotá vom Monserrate ist einfach grandios – besonders an sonnigen Tagen hat man einen traumhaften Ausblick und bekommt ein Gefühl für die Größe der Stadt. Endlos Häuser -soweit das Auge reicht. Den Aussichtspunkt erreicht man mit einer Zahnradbahn oder Gondel.

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Ausblick über die Metropole

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Durch die Altstadt bummeln – Candelaria

Rummel einfach durch die Altstadt namens Candelaria – vorbei am Plaza de Bolivar und den Regierungsgebäuden bis zu kleineren Gässchen und bunten Häuschen.

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Plaza de Bolivar

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Straßen in der Altstadt Candelaria

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Gold Museum

Das Goldmuseum begeistert auf mehreren Stockwerken und erzählt die Geschichte des Goldrausches in Kolumbiens, die Bedeutung des Goldes für indigene Völker und zeigt atemberaubende, jahrhundertealte Arbeiten.

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 Viel Spass beim Erkunden….  Es gibt viel zu entdecken!

Jardín – Kaffee trinken in den Anden

Wenn Maria Victoria ihren „Tinto“ mit ihren Freudinnen in einem der gemütlichen Cafés rund um den malerischen Dorfplatz trinken möchte, wird zwei Mal in die Hände geklatscht und die Bedienung somit gerufen. Diese bringt sogleich den Tinto – schwarzer Kaffee ohne Milch und Zucker, dafür aus der Region, aus herrlich altmodischen weißen Porzellantassen.

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Jedes Café hat seine eigenen individuellen farbigen Holzstühle vor dem jeweiligen Cafe stehen, die hin und wieder mit typischen Bildern der Paisas (den Einwohnern des Region) verziert sind. Links und rechts wird der Patz von malerischen Cafés, Bars und Restaurants sowie Hotels und kleinen Geschäften in bunten Häusern geziert.

Parque El Liberator – Mittelpunkt des Lebens

Der Dorfplatz mit der prägnanten Kirche ist der Treffpunkt für alle. Ältere Leute halten Plausch auf den Bänken, die Jugend verabredet sich hier, Kinder spielen auf dem Patz, Familien genießen ihren Kaffee im Cafe oder auf dem Platz, Touristen fotografieren die Kirche und Obstverkäufer preisen ihre Ware an.

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Insbesondere Sonntags kommt jeder ins Dorfzentrum. Zum Gottesdienst in der Kirche, Essen gehen mit der Familie, Plauschen und Kaffee trinken oder einfach immer wieder den idyllischen Platz umgeben von grünen Hügeln zu bewundern. Viele Paisas, die wochentags auf den Feldern und auf den Kaffeefarmen in der Umgebung arbeiten, lassen es sich sonntags in den Bars bei lauter kolumbischer Cumbia- und Vallenato-Musik und viel Anis-Schnaps (Aquardiente) gutgehen. Die Pferde werden kurzfristig vor den Bars geparkt.

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Fruchtbares Land

Jardín ist so schön klein und überschaubar und trotzdem hat es sehr viel zu bieten. Das angenehme Klima sowie regelmäßiger Regen sorgen dafür, dass um Jardín herum Kaffee, Bananen, Passionsfrüchte und weitere Früchte prächtig gedeihen. Die fruchtbaren Hügel umhüllen malerisch das farbenfrohe Dorf.

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Ausflüge

Am Wochenende kehren viele kolumbianische Familien der Großstadt Medellin den Rücken zu und suchen die Ruhe bzw. Natur und Abenteuer in Jardín. Besonders beliebt sind Reitausflüge und Wanderungen zur „Cueva del Espendor“, einem einzigartigen Wasserfall, der durch ein Loch in einer Höhle trifft. Großartiges Naturspektakel. Wer noch mehr Abenteuer möchte, kann sich beim Abseiling beweisen und sich angeseilt neben dem Wasserfall herunterhangeln.

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Ob abenteuerliche Ausflüge oder gemütliches Schlendern durch Jardín – ein Ausflug nach Jardín lohnt sich und ist noch ein Geheimtipp unter internationalen Reisenden.

Mein Lieblingsdorf in Kolumbien!