Minca

Santa Marta ist der perfekte Ausgangspunkt für fantastische Tagesausflüge bzw. Mehrtagestouren. Es bieten sich Fahrten zum Tayrona National Park an, die mehrtägige Lost City Wanderung zu indigenen Orten sowie Strand- und Tauchausflüge nach Taganga. Wer einfach mal eine Pause von Strand und Meer an der Küste braucht und sich nach Grün sehnt, dem kann ich die Umgebung rund um Minca empfehlen.

Nur ca. 15 Km von Santa Marta entfernt, taucht man in eine wunderschöne grüne Landschaft voller Berge, Hügel und Wäldern ein. Es ist meist ein Tick kühler bzw. bewölkter als in Santa Marta, was das Spazieren gehen erheblich vereinfacht.

Was gibt es zu tun?

Minca selbst ist ein Nest, gefühlt gibt es zwei Querstraßen. Da Minca als Ausflugsziel doch bei internationalen Backpackern immer beliebter wird, gibt es dort neben ein paar kolumbianischen Restaurants auch mittlerweile eine französische Bäckerei mit „richtigem“ Brot (Rarität in Kolumbien), zahlreiche Cafes wie zum Beispiel das Lazy Cat mit einer Terrasse hintenraus und Blick auf Bäume und einen Fluss, sowie auch einen Burger Laden und paar alternative Shops mit Kaffee aus der Region, selbstgemachten Marmeladen und Kunst.

Es bieten sich zwei einfache Wanderungen an. Es gibt auch längere Ganztagestouren z.B. zu Los Pinos, bei denen man allerdings extrem früh aufstehen muss, sonst erschlägt einen die Mittagshitze.

Ausflugstipp Nr. 1 Pozo Azul

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Zum einen kann man an der Hauptstraße entlang (fast kein Verkehr)  ca. 1 Stunde bergauf zum Pozo Azul laufen. Nach einer Abzweigung, die gut ausgeschildert ist, kommt man an dem „Teich“ an und kann sich im kalten Wasser abkühlen.

Für alle Lauffaulen – es gibt auch Mototaxis für ca. 6000 Pesos. Wer mehr Zeit hat, kann noch ein Stück weiter zur Finca Victoria laufen, dort werden täglich Kaffeetouren angeboten.

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Ausflugstipp Nr 2: Las Cascadas de Marinka (Marinka Wasserfälle)

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Wie auch zum Pozo Azul, dauert die Wanderung ca. 1 Stunde, es geht allerdings genau in die andere Richtung und auch zum Teil etwas bergauf. Belohnt wird man mit einem Bad in dem kühlen Wasserfall.  Einfach entspannend, das endlose Plättchern des Wassers und die zwitschernden Vögel zu höhen. Kein Lärm, kein Stress, Natur pur.

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Marinka Wasserfall

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Der Weg ins Dorf zurück

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schön schattiger Spaziergang

Übernachtungstipp

Wer übernachten möchte, dem kann ich beispielsweise das Hostel Casa Loma empfehlen. Angeboten werden Doppel- und Mehrbettzimmer bzw. Hütten sowie Hängematten. Das Hostel liegt ein Stück überhalb vom Dorf, total ruhig in der Natur gelegen und hat einfach den besten Ausblick über das Tal bis hin nach Santa Marta zu bieten.

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Mein Tag konnte nur gut werden, als ich morgens um 9 Uhr Yoga an der frischen Luft angeboten wurde und ich danach mein leckeres Müsli und Obstsalat mit Ausblick über Santa Marta aß.

Dort zum Sonnenuntergang mit Freunden sitzen und was trinken, fand ich auch weltklasse.Es gibt leider keine Gemeinschaftsküche, aber die angebotenen Mahlzeiten sind super lecker.

Einfach von Santa Marta in ca. 40 Minuten mit dem Kollektivo Bus für 8000 Kolumianische Peso (ca. 2,10 Euro) von der Station „Mercado“ zu erreichen. Sobald das Auto voll ist, wird losgefahren.

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